Montag, 2. Juli 2012

Das Wetterphänomen Gota Fría

Übersetzt heißt Gota Fría „Kalter Tropfen“, und so wird der oft überraschend heftig einsetzende Regen im Volksmund genannt, der eigentlich jedes Jahr Ende August / Anfang September ohne Vorankündigung mit vielen tausenden Blitzen einsetzt. Das Wasser fällt dann für ein paar Stunden in Sturzbächen vom Himmel und kann große Verwüstungen und Überschwemmungen anrichten. Jedes Jahr müssen in vielen Teilen der Insel Landstraßen wegen Überflutung gesperrt werden und in Wassermassen gefangene Wägen befreit werden. Gleichzeitig sausen meist Mini-Tornados durch so manchen Ort und hinterlassen typische Sturmschäden wie Stromausfälle, abgedeckte Dächer, umgefallene Bäume und anderen Sachschaden. Einzig positiver Nebeneffekt des Wetterphänomens ist der prompte Wasserzuwachs in den Stauseen, die der massive Regen verursacht. Nach der langen Sommersaison sind die Wasserspeicher der Insel meist gut geleert – und jeder Anstieg des Wasserpegels der Stauseen wird freudig begrüßt.

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